Während es für manche ein Segen ist, nicht täglich pendeln zu müssen, fällt anderen die Decke auf den Kopf. Was Homeoffice tatsächlich bedeutet, konnten viele in den letzten Wochen und Monaten zu genüge erfahren. Manche unter erschwerten Bedingungen: oft anstrengend, uneffektiv und mit vielen Herausforderungen. Was tun, wenn die Kinder laut sind, die Internetverbindung zu langsam ist oder wenn es schlicht und einfach nicht genügend Platz für einen Arbeitsbereich gibt?

Und trotzdem: So mancher könnte Geschmack am Homeoffice bekommen und sich vorstellen, auch nach der Coronakrise weiter zu Hause zu arbeiten. Das kann auch langfristig gut funktionieren, vorausgesetzt wir schaffen die richtigen Bedingungen dafür. Was noch bis vor Kurzem für die Mehrheit der deutschen Beschäftigten recht exotisch geklungen hat, ist für viele zu einer neuen Realität geworden. Welche Fragen stellen sich damit für das Modell „Büroarbeit“?  Wieviel Präsenz muss eigentlich sein, und wieviel Freiraum für die Arbeitnehmer wäre vielleicht besser – für alle Beteiligten?

Für Arbeitnehmer im Homeoffice gibt es jetzt eine Alternative: Einfach im Hotel einchecken. Hotels in Deutschland und Österreich bieten ihre Zimmer zum Arbeiten jenseits des Firmenbüros an. Die AZIMUT Hotels bieten bereits ab 29,- €/ Tag Hotelzimmer als Ersatz für Homeoffice an – ein sogenanntes Hoteloffice. Inzwischen ziehen nicht nur Arbeitnehmer Hoteloffice in Betracht, sondern auch Firmen, die ihren Mitarbeitern eine Alternative zum Großraumbüro anbieten wollen.

Hoteloffice als kostengünstige Alternative

Wie in jedes neue Unterfangen, sei es eine Büroeinrichtung oder ein Firmenaufbau, müsse man investieren. Das gilt genauso für das Homeoffice, denn immerhin steckt hier das Wort „Office“, welches den Nagel auf den Kopf trifft. Um ein produktives Arbeitsumfeld zu schaffen, müssen sowohl die technische Infrastruktur als auch die räumliche und soziale Umgebung passen. Das heißt, der Arbeitnehmer muss sich Gedanken darüber machen, mit welchen Mitteln die üblichen Tätigkeiten aus dem Büroalltag in das häusliche Umfeld übertragen werden können. Welche Tätigkeiten sind tatsächlich vonnöten, welche waren vielleicht auch in der Vergangenheit eher ein Zeitfresser und können daher getrost wegfallen? Welche Hard- und Software ist unumgänglich, wie gestaltet man (virtuelle) Konferenzen und Meetings, wie Kontakt zu den Kollegen oder Mitarbeitern bzw. Vorgesetzen halten? Meist erfordert das ein gewisses finanzielles Investment, welches zwar häufig seitens Arbeitgeber mitgetragen wird (z.B. die Ausstattung mit Laptop oder Handy), aber dennoch nicht bis ins letzte Detail. Kommt noch hinzu, dass die heimische Netzverbindung langsam ist, ist der „Heimarbeiter“ aufgeschmissen oder muss sich eigenständig um kreative und oft aufwändige Lösungen bemühen.

Ausreichend Workspace im Hoteloffice

Auch wenn die technische Seite geklärt ist, so bleibt dennoch die Frage nach dem räumlichen Potential im eigenen Homeoffice. Mit Laptop auf den Knien, zwischen Küchenkrempel und Kinderlärm, ist das Konzentrieren ein Akt der Unmöglichkeit. Versucht man dabei noch zu telefonieren oder an Videokonferenzen teilzunehmen, führt es den einen oder anderen an den Rand des Wahnsinns.

Hier stellt das Hoteloffice von AZIMUT eine ernsthafte Alternative zum Homeoffice dar. Das Einchecken ins Hotel erfolgt nach einem unkomplizierten und sehr flexiblen Prinzip. Keine langen Vorlaufzeiten, keine Vertragsbindung und keine Mindestabnahme. Wenn einem heute die Decke auf den Kopf fällt oder morgen eine wichtige Videokonferenz bevorsteht, einfach telefonisch oder über die Website buchen. Gerade im Zeitalter des mobilen Arbeitens sind solche Lösungen ideal. Mehr als der eigene Laptop wird nicht benötigt.

Eine Win-Win Situation

Telefon und WLan ist vor Ort. Dokumente ausdrucken? Kein Problem. Erfrischungsgetränke oder Kaffee? Selbstverständlich. Denn, egal in welcher Situation, kunden- und serviceorientiertes Arbeiten ist das täglich Brot der Hotelbranche und hier bleibt der Gast immer noch (Büro-)König. Eine perfekt aufeinander abgestimmte Symbiose oder, wie man im Business so schön sagt, eine Win-Win-Situation: Das Arbeiten im Hoteloffice ist bei weitem effektiver und weniger nervenaufreibend als zu Hause. Bei AZIMUT stehen ruhige, helle Zimmer zur Verfügung für ein konzentriertes Arbeiten. Die Hotelmitarbeiter stehen jederzeit gerne für alle Fragen und Wünsche zur Verfügung und freuen sich, wenigstens ein paar Gäste zu haben - und diese werden umsorgt wie nie zuvor.

Denn eines darf man nicht vergessen, auch die Gastronomie und Hotelerie wurde durch die Krise stark gebeutelt. Touristische Übernachtungen sind nach wie vor verboten, Geschäftsaufenthalte im Hotel aber erlaubt. Da muss man kreativ sein. Also, warum sich nicht gegenseitig die Hand reichen?

Trennung von Beruf und Privatleben & bessere Konzentration

Ein weitaus tückischeres Problem des unfreiwilligen Homeoffices ist das Verschwimmen der Grenzen zwischen Beruf und Privatem, Arbeit und Freizeit. Ein Thema, das bereits lange vor der Coronakrise seinen Lauf genommen hat, sich jedoch jetzt noch weiter zuspitzt. Laut der europaweiten Studie „Working Life 2018“ beantworten 83% der 5.197 Befragten auch außerhalb der Bürozeiten E-Mails und nehmen berufliche Anrufe entgegen; 54% arbeiten regelmäßig auch während des Urlaubs. Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt und mobile Vernetzung von Personen und Systemen in allen Lebensbereichen über Clouds, Smartphones, Tablets und Laptops ermöglichen nicht nur eine ständige Erreichbarkeit, sondern erlauben eine Vermischung beruflicher und privater Interkation mit Unterhaltung und Infotainment, losgelöst von Zeit und Ort.

Die sozialen Medien verstärken diesen Trend weiter, Arbeitsprojekte und -kontakte erscheinen längst in unseren privaten Accounts auf WhatsApp, LinkedIn oder Skype.

 „Work-Life-Blending“ beschreibt diese fast unmerkliche Verschmelzung („Blending“) von Lebenswelt und Arbeitswelt, in der Menschen kontinuierlich zwischen beruflichen und privaten Aktivitäten wechseln.

Eine aktuelle Umfrage von Oktober 2020 der Unternehmensberatung EY Real Estate zeigt, dass der meist genannte Grund für ein Firmenbüro die einfachere Trennung von Privat- und Berufsleben sei.  59% der Befragten nannten die Trennung von Beruf und Privatleben als Hauptgrund für die Arbeit im Büro. Aber auch bessere Konzentration (30%) und räumliche Abwechslung (26%) sind vielen wichtig. Als weitere Gründe zugunsten der Büroarbeit wurden praktische Dinge genannt wie etwa der schnelle Zugriff auf alle Unterlagen oder eine stabile Internetverbindung.

Auch in diesem Punkt schafft das AZIMUT Hoteloffice effektive Abhilfe. Für das am häufigsten genannte Problem, nämlich der mangelnden Trennung zwischen Privat- und Berufsleben, ist das Hoteloffice durchaus eine gute Lösung. Die komfortablen Einzelbüros mit ausreichendem Workspace schaffen das richtige Umfeld für bessere Konzentration und stillen den Hunger nach einer räumlichen Abwechslung. Wer es daheim nicht mehr aushält und wieder etwas Distanz zum Privatleben schaffen möchte, wechselt schnell vom Homeoffice ins Hoteloffice.

Quellen:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/homeoffice-im-hotel-hier-schaffe-ich-in-drei-stunden-mehr.1001.de.html?dram:article_id=476141

https://www.sueddeutsche.de/reise/hotel-homeoffice-coronakrise-1.4882525

https://www.spiegel.de/karriere/homeoffice-oder-buero-arbeitnehmer-wollen-laut-umfrage-beides-a-43ee7dba-5c7a-4c95-9369-c0e2948c7b45

https://www.deutschlandfunkkultur.de/homeoffice-fuer-immer-wie-kann-arbeiten-ueberall-gelingen.1008.de.html?dram:article_id=474685

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